Trainingsauftakt: Kickers sind in die Vorbereitung gestartet

19.06.2017 / 16:15 Uhr

Der FC Würzburger Kickers ist am Montagnachmittag bei Temperaturen nahe der 30 Grad und wolkenlosem Himmel in der FLYERALARM Arena in die Vorbereitung auf die vom 21. bis 23. Juli beginnende Drittliga-Spielzeit gestartet: Angeführt von Sebastian Neumann betrat das Rothosen-Team von Cheftrainer Stephan Schmidt unter Beifall der rund 200 Kiebitze den Rasen. Insgesamt 20 Akteure hatte der neue Trainer in der ersten Einheit dabei – darunter alle zwölf bis dato feststehenden Neuzugänge sowie drei Akteure aus dem U23-Team des FWK.

 

Für den Cheftrainer hatte sein Tag persönlich mit einer halbstündigen Laufeinheit begonnen, um nach den arbeitsreichen Tagen („Ich hatte nicht wirklich viel Schlaf!“) auch weitere Eindrücke von Würzburg zu gewinnen. „Alles positiv, eine tolle Stadt. Ich freue mich, hier zu sein“, sagte der 40-Jährige: „Jetzt geht es endlich los. Ich freue mich auf die Arbeit auf dem Platz.“  Was die personelle Lage der Rot-Weißen vom Dallenberg angeht, formulierte Schmidt so: „Für uns war es wichtig, dass wir keine Schnellschüsse gemacht haben. Wir treffen nur Entscheidungen, von denen wir auch voll überzeugt sind. Wir haben  immer gespürt, dass die Spieler auch zu uns wollten, sich mit dem Verein hier identifizieren wollen und werden.“

 

Für uns war es wichtig, dass wir keine Schnellschüsse gemacht haben. Wir treffen nur Entscheidungen, von denen wir auch voll überzeugt sind.

Stephan Schmidt

 

Schmidt hatte gemeinsam mit Sportdirektor und AG-Vorstandsvorsitzendem Daniel Sauer den neuen Kader nach klaren Faktoren zusammengestellt: „Hunger, Ehrgeiz, Talent und vor allem auch Erfahrung. Auf der anderen Seite aber auch Charakter und Persönlichkeit. Mit den bisherigen Entscheidungen haben wir den Grundstock gelegt“, sagte Schmidt in seiner ersten Medienrunde und beantwortete die Frage nach der Zielsetzung damit, „dass wir ein stabiles Jahr spielen wollen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es noch zu früh, um über sportliche Zielsetzungen zu sprechen, denn unser Kader ist noch nicht komplett. Um das zu bewerkstelligen, werden wir uns die Zeit nehmen, die es braucht, um weiter gute Entscheidungen treffen zu können. Wir sind in guten Gesprächen, vermelden aber erst dann Transfers, wenn sie auch unter Dach und Fach sind.“

 

Für Daniel Sauer ist es „eine absolut gute Ausgangsposition. Wir sind jetzt keineswegs unter Druck, um ganz schnell noch weitere Spieler holen zu müssen.“ Die Zusammenarbeit der vergangenen Tage und Wochen, seit klar war, dass Stephan Schmidt die Nachfolge von Bernd Hollerbach antreten würde, bezeichnete der Sportdirektor als „ganz intensiv und sehr konstruktiv. Stephan zeichnet bei seinen Vorhaben unter anderem eine enorme Klarheit aus.“

 

Wir sind jetzt keineswegs unter Druck, um ganz schnell noch weitere Spieler holen zu müssen.

Daniel Sauer

 

Zuvorderst geht es dem neuen Cheftrainer jetzt darum, „dass wir als echte Einheit zusammenwachsen und uns auch so von Beginn an präsentieren“. Was die Art und Weise der Spielphilosophie angeht, so hat er auch da ganz klare Vorstellungen: „Wir wollen innerhalb des Spiels aktiv sein und die Spielphasen beherrschen. Darum wird es gehen. Dazu kommen Flexibilität und Variabilität. Entsprechend haben wir die Spieler verpflichtet. Es geht darum, jetzt mit Ruhe und Geduld die nächsten Schritte zu machen.“

 

An Tag zwei steht für das neu formierte FWK-Team am Dienstag der Laktattest an.

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