Urteil rechtskräftig: Mast für vier Spiele gesperrt

15.09.2017 / 15:00 Uhr

Der FC Würzburger Kickers hat sich nach eingehender Prüfung durch seinen Rechtsbeistand dazu entschlossen, gegen die zweitinstanzliche Sportgerichtsentscheidung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) im Falle des mit vier Spielen Sperre und einer Geldstrafe in Höhe von 1.500 Euro geahndeten Platzverweises gegen Dennis Mast aus der Partie gegen den SC Paderborn trotz einer konträren Sichtweise nicht nochmals in Berufung zu gehen. Damit ist das Urteil rechtskräftig. Dennis Mast fehlt den Rothosen in den Drittliga-Begegnungen in Aaalen, gegen Jena, in Osnabrück und gegen Unterhaching.

 

Kickers-Argumentation bleibt vom DFB unberücksichtigt

 

Dem ersten Urteil vom Montag hatten die Kickers nicht zugestimmt und durch ihren Rechtsbeistand ausführlich Stellung bezogen sowie frist- und formgerecht Einspruch eingelegt. Die Einlassungen der Kickers, die nach wie vor die Meinung vertreten, dass das Strafmaß deutlich zu hoch ausgefallen ist, fanden im Berufungsverfahren aber keinerlei Berücksichtigung. Ein weiterer Einspruch hätte nach sportjuristischer Einschätzung der beauftragten Kickers-Anwälte keine Erfolgsaussichten gehabt. Zudem hätte sich das Strafmaß auch noch erhöhen können.

 

„Wir sind nach wie vor anderer Meinung wie das DFB-Sportgericht. Wir haben unsere Standpunkte entsprechend ausführlich begründet und belegt, allerdings führten diese im Widerspruchsverfahren zu keiner Minderung der Strafe. Vor allem für Dennis Mast, der sich noch in der Halbzeitpause und auch direkt nach dem Spiel für das keineswegs vorsätzlich begangene Foul persönlich bei seinem Gegenspieler entschuldigt hatte, tut uns diese harte Entscheidung durch das DFB-Sportgericht leid. Im Falle eines zweiten Einspruchs wären wir – bedingt durch den aufgrund eines Feldverweises aus der Vorsaison vorbelasteten Dennis Mast – Gefahr gelaufen, dass sich die Strafe auch erhöht hätte. Aufgrund unseres abgelehnten Einspruches sowie der Möglichkeit der Ausdehnung der Strafe haben uns die involvierten Juristen von einem Weiterführen des Verfahrens abgeraten“, sagt Kickers-Vorstandsvorsitzender Daniel Sauer.

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