6. Spieltag: Die „Eisernen“ kommen nach Würzburg!

19.09.2016 / 18:00 Uhr

Das dritte Zweitliga-Heimspiel der Saison steht vor der Tür! Am Mittwochabend ist der 1. FC Union Berlin in der FLYERALARM Arena zu Gast (Hier gibt’s Tickets). Anpfiff der Partie gegen die Hauptstädter ist um 17.30 Uhr.

 

Nach drei sieglosen Partien zum Auftakt hat der 1. FC Union Berlin seine beiden Duelle nach der Länderspielpause für sich entschieden. Dem souveränen 4:0-Erfolg über den Karlsruher SC folgte ein 2:1-Auswärtserfolg beim TSV 1860 München. Mit acht Zählern aus fünf Begegnungen liegen die „Eisernen“ auf dem fünften Tabellenplatz. Die Mannschaft von Jens Keller stellt derzeit mit 13 Treffern die zweitbeste Offensive der Liga. Collin Quaner führt die Torschützenliste im Unterhaus mit fünf Toren an, sein Teamkollege Steven Skrzybski folgt mit vier Treffern.

 

Respekt vor den „Eisernen“

 

Kein Wunder, dass der Respekt auf Seiten der Würzburger Kickers riesig ist. „Union hat eine tolle Mannschaft. Wir müssen wieder wachsam sein. Die Berliner sind brandgefährlich und werden uns alles abverlangen“, sagt Kickers-Cheftrainer Bernd Hollerbach. Für Robert Wulnikowski ist das Treffen mit den „Eisernen“ zweifelsohne etwas Besonderes. Von 1999 bis 2004 spielte der FWK-Schlussmann für die Hauptstädter. Seine Vorfreude auf das Spiel gegen den Tabellensechsten der vergangenen Zweitliga-Saison ist immens: „Es ist gut so, dass zwischen den Spielen so wenig Zeit bleibt. Wir sind heiß und freuen uns sehr auf das Match. Union Berlin ist ein Top-Verein mit Top-Fans und einer spielstarken Mannschaft.“

 

Ob die Würzburger Kickers dabei auf die Dienste von Junior Díaz zurückgreifen können, ist noch fraglich. Der Neuzugang hat beim 3:0-Sieg bei der SpVgg Greuther Fürth einen Schlag aufs Knie bekommen, angesichts der Englischen und mit Hinblick auf die nächsten Aufgaben (bereits am Sonntag, 13.30 Uhr, ist der FWK bei der SG Dynamo Dresden zu Gast) will Bernd Hollerbach „kein Risiko eingehen“.

 

Schönheim spielberechtigt

 

Auf Seiten der Gäste wird Fabian Schönheim trotz seiner Gelb-Roten Karte, die er im Spiel beim TSV 1860 München gesehen hat, spielberechtigt sein. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat dem Einspruch des Spielers im Einzelrichterverfahren stattgegeben. Damit wurde die damit verbundene Sperre aufgehoben, während die in der 53. Minute des Spiels wegen eines Foulspiels erhaltene zweite Gelbe Karte Gültigkeit behält.

 

Grund des Einspruchs war die erste Gelbe Karte, die Schönheim in der 24. Minute von Schiedsrichter Florian Heft (Neuenkirchen) wegen eines vermeintlichen absichtlichen Handspiels gesehen hatte. Der Unparteiische hatte in einer Freistoßsituation allerdings Fabian Schönheim in der Mauer mit seinem Mitspieler Collin Quaner verwechselt, was der Schiedsrichter auch gegenüber dem Sportgericht einräumte.

 

Nach § 11 Nr. 3 der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB ist ein Einspruch gegen eine Gelb-Rote Karte nur dann zulässig, wenn ein offensichtlicher Irrtum des Schiedsrichters nachgewiesen wird. Da hier eine Personenverwechslung vorlag, ist dies der Fall.

 

Noch Karten erhältlich

 

Für das Spiel gegen Union Berlin gibt es noch Karten im Vorverkauf. Im Online-Ticketshop, über die Telefon-Hotline oder an den zahlreichen Vorverkaufsstellen können Tickets erworben werden. Auch an der Tageskasse (öffnet um 15.30 Uhr) werden noch ausreichend Karten für das Flutlichtspiel erhältlich sein.

 

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