12. Spieltag 2017/18


 

14.10.2017

0:2 in Karlsruhe: Schleusener-Doppelpack entscheidet Partie im Wildpark 

Karlsruher SC
2 : 0
FC Würzburger Kickers

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Spielbericht

Der FC Würzburger Kickers musste sich am zwölften Drittliga-Spieltag dem Karlsruher SC mit 0:2 (0:1) geschlagen geben. Vor 9.234 Zuschauern im Wildparkstadion erzielte Fabian Schleusener in der 34. und 89. Minute die beiden Treffer des Nachmittags.

 

„Wir haben uns zu Beginn gegenseitig etwas abgetastet. Aus dem Spiel heraus haben wir kaum Chancen zugelassen, hatten aber selbst über die rechte Seite die eine oder andere Gelegenheit. Die Szene, die zum 0:1 führt, müssen wir besser verteidigen“, sagte FWK-Interimstrainer Michael Schiele: „Wir haben in der zweiten Hälfte versucht, mehr Druck zu entfachen, die Heim-Zuschauer sind auch hörbar unzufriedener geworden. Wir waren dann aber letztlich nicht zwingend genug.“ Auf der Gegenseite sah KSC-Cheftrainer Alois Schwartz, dass seine Mannschaft „nicht ganz so gut ins Spiel gekommen“ war und sowohl in der ersten als auch in der zweiten Halbzeit „beide Teams nur selten zu Torchancen“ kamen: "Vor allem nach der Pause erwartet ich mir mehr von meiner Mannschaft."

 

Vier Änderungen

 

Im Vergleich zum Heimspiel gegen die SpVgg Unterhaching gab es in der Startelf der Rothosen vier Änderungen: Franko Uzelac, Kai Wagner, Emanuel Taffertshofer und Enis Bytyqi begannen anstelle von Anthony Syhre, Sebastian Schuppan, Björn Jopek und Dominic Baumann. Dennis Mast war nach seiner Rotsperre wieder spielberechtigt, die beiden Langzeitverletzten Hendrik Hansen und Florian Kohls standen FWK-Interimstrainer Michael Schiele nicht zur Verfügung. 

 

Die erste Halbchance der Partie erspielten sich die Gastgeber: FWK-Schlussmann Wolfgang Hesl konnte eine Flanke von Burak Camoglu jedoch abfangen (4.). In der zehnten Minute landete ein Freistoß von Marc Lorenz auf dem Tornetz der Rothosen, die eine Zeigerumdrehung später um ein Haar in Führung gegangen wären: Felix Müller kam nach einer scharfen Hereingabe von Patrick Göbel im Fünfmeterraum jedoch nicht entscheidend an den Ball (11.). Kurz darauf sorgte erneut eine Göbel-Flanke für Gefahr, Orhan Ademi und Müller verpassten jedoch im Zentrum (13.). 


Effektive Karlsruher


Der FWK war präsent in den Zweikämpfen, in der 20. Minute setzte sich Ademi klasse durch und bediente Müller. Dessen Abschluss konnte KSC-Schlussmann Benjamin Uphoff jedoch parieren. In einer Phase, in der die Kickers das Spiel weitgehend unter Kontrolle hatten, erzielten die Gastgeber dann den ersten Treffer des Nachmittags. Fabian Schleusener war nach einer Flanke aus dem Halbfeld zur Stelle und markierte das 1:0 für den KSC (34.). Drei Minuten später strich eine Direktabnahme von Marc Lorenz knapp am langen Pfosten vorbei. Kurz vor dem Seitenwechsel zeigten sich die Rothosen dann noch einmal im gegnerischen Strafraum. Uphoff konnte einen Kopfball von Jannis Nikolaou aber festhalten. 


Beide Mannschaften starteten personell unverändert in den zweiten Durchgang, in dem die Rothosen in der 53. Minute die Doppelchance zum Ausgleich hatten: Erst wurde der Schuss von Nikolaou aus elf Metern geblockt, dann auch der Versuch von Göbel. Nach einer guten Stunde nahm Michael Schiele den ersten Wechsel vor: Dominic Baumann ersetzte Enis Bytyqi. Und der eingewechselte Baumann hatte gleich nach seiner Einwechslung seine erste Szene, als er aus 20 Metern abzog. Uphoff war aber rechtzeitig unten und konnte den Schuss entschärfen. 


Ademi ans Außennetz


In der 68. Minute nahm Schiele dann den zweiten Wechsel vor: Dennis Mast kam für Kai Wagner in die Begegnung und brachte kurz darauf eine Flanke auf den Kopf von Baumann. Das Spielgerät flog jedoch am linken Pfosten vorbei (69.). Die Kickers waren in dieser Phase das etwas aktivere Team, die beste Chance auf den Ausgleich hatte Ademi in der 70. Minute. Nach einem Zuspiel von Felix Müller landete der Abschluss aber am Außennetz. In der 77. Minute tauschten die Mainfranken zum dritten und letzten Mal aus: Marco Königs ersetzte Emanuel Tafferstshofer. In der Schlussphase standen die Gastgeber jedoch kompakt und setzten in Person von Schleusener den entscheidenen Konter zum 2:0 (89.).

 

Schieles Dank an die Fans in der Kurve

 

"Beide Tore dürfen wir nicht bekommen und auf der anderen Seite müssen wir unsere Möglichkeiten nutzen", resümierte Schiele, der sich nach dem Schlusspfiff in der Kurze bei den über 250 mitgereisten Kickers-Fans bedankte: "Diese Unterstützung ist keine Selbstverständlichkeit. Wir brauchen unsere Fans jetzt erst Recht. Gemeinsam wollen wir Wiesbaden nächste Woche das Leben ganz schwer machen, der Funke muss von der Mannschaft auf die Ränge überspringen."

 

Am Samstag, 21. Oktober, empfangen die Rothosen in der FLYERALARM Arena die Hessen. Karten für das Duell gegen den SV Wehen Wiesbaden gibt es unter anderem noch im Online-Ticketshop.

Aufstellung

Karlsruhe: Uphoff – Bader, Pisot, Gordon, Föhrenbach – Marc. Mehlem – Camoglu, Wanitzek, Muslija (86. Siebeck), Lorenz (74. Thiede) – Schleusener.

Würzburg: Hesl – Ahlschwede, Uzelac, Neumann, Wagner (68. Mast) – Nikolaou, Taffertshofer (77. Taffertshofer) – Göbel, Bytyqi (61. Baumann), Müller – Ademi.

Daten

Tore: 1:0, 2:0 Schleusener (34./89.).

Gelbe Karten: Schleusener (25.), Wanitzek (74.) – /.

Schiedsrichter: Florian Heft (Neuenkirchen).

Zuschauer: 9.234.

Kickers-TV

Folge 322

Kickers TV: Die Pressekonferenz nach dem Gastspiel beim KSC

Der Karlsruher SC ist auch im sechsten Heimspiel dieser Saison ungeschlagen geblieben und hat sich im Wildpark mit 2:0 (1:0) gegen unsere Rothosen durchgesetzt. Wir zeigen Euch bei uns im Klubfernsehen die Pressekonferenz mit Alois Schwartz und Michael Schiele in voller Länge.

Folge 321

Kickers TV: Die Stimmen zum Auswärtsspiel beim KSC

Emanuel Taffertshofer und Felix Müller mit ihren Einschätzungen zur 0:2-Niederlage beim Karlsruher SC bei uns im Klubfernsehen.

Folge 320

Kickers TV: Die Vorschau auf das Spiel beim KSC

Nach dem spielfreien Wochenende ist der FC Würzburger Kickers beim Karslruher SC gefragt. An der Seitenlinie steht erstmals Interimstrainer Michael Schiele bei einem Drittliga-Spiel in der Verantwortung. Was er sich vom Spiel beim KSC erwartet und wie Kapitän Sebastian Neumann die Lage einschätzt, seht ihr bei uns im Klubfernsehen.

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