14. Spieltag 2018/19


 

03.11.2018

1:2 in Karlsruhe: Den Kickers reicht der Treffer von Göbel nicht

Karlsruher SC
2 : 1
FC Würzburger Kickers

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Spielbericht

Der FC Würzburger Kickers hat sich am 14. Drittliga-Spieltag beim Karlsruher SC mit 1:2 (0:1) geschlagen geben müssen. Marvin Pourié (41./82.) traf für die Gastgeber doppelt, Patrick Göbel markierte in der 51. Minute den zwischenzeitlichen Ausgleich. 

 

Zum letzten Spiel im Wildparkstadion in seiner jetzigen Form, bevor ab Montag die Umbauarbeiten beginnen sollen, kamen 24.317 Zuschauer. Ein besonderer Rahmen für einen Tag, der beim KSC unter dem Motto „Danke, Wildparkstadion“ stand. 

 

„Wir haben den Gegner durch viele Ballverluste im ersten Durchgang stark gemacht, wir hatten vor dieser Kulisse wohl die Hosen voll. Der KSC ist vor der Pause zu Chancen gekommen und hat ordentlich Druck gemacht“, sagte FWK-Cheftrainer Michael Schiele: „In der Kabine mussten wir dann Einiges ansprechen. Wir sind gut rausgekommen und hatten nach dem Ausgleich dann mehr Spielanteile. Natürlich mussten wir in dieser Phase auch ein paar Mal durchschnaufen. Das 1:2 ist natürlich bitter, wir haben bis zum Schluss alles versucht.“

 

KSC-Coach Alois Schwartz sprach zunächst „den Fans ein Kompliment aus. Es ist hervorragend, dass wir an diesem Tag so viele Leute mobilisieren konnten. Die ersten 45 Minuten gingen klar an uns. Nach der Pause war Würzburg besser im Spiel, wir haben uns diesen Sieg gegen einen schweren Brocken aber hart erarbeitet.“

 

Zwei Änderungen


FWK-Cheftrainer Michael Schiele hatte im Vergleich zum 1:2 gegen den Halleschen FC zwei Änderungen vorgenommen: Kai Wagner und der wiedergenesene Janik Bachmann standen anstelle von Peter Kurzweg und Dominic Baumann in der Startelf. Torhüter Patrick Drewes stand aufgrund von Oberschenkelproblemen nicht zur Verfügung, Caniggia Elva kehrte dagegen in den Kader zurück. 


Flotter Beginn


Der FWK war in einer flotten Anfangsphase das präsentere Team und setzte die Gastgeber früh unter Druck. Insgesamt suchten beide Teams den Weg nach vorne, ohne sich allerdings ernsthafte Chancen zu erarbeiten. 


Mitte der ersten Halbzeit erhöhten die Gastgeber dann den Druck: Eine Hereingabe von Damian Roßbach konnte Kickers-Keeper Leon Bätge aber sicher festhalten (27.). Eine Zeigerumdrehung später war er bei einem Abschluss von Anton Fink aus kurzer Distanz zur Stelle. 


Führung für den KSC

 

Anschließend zeigten sich die Rothosen wieder in des Gegners Hälfte: Janik Bachmann fasste sich aus der zweiten Reihe ein Herz, das Spielgerät flog jedoch über den KSC-Kasten (34.). Fünf Minuten später landete eine abgefälschte Göbel-Flanke am Außennetz. In der 41. Minute gelang den Gastgebern dann die Führung: Marvin Pouriè  traf mit einem Rechtsschuss aus 16 Metern zum 1:0. Mit diesem Resultat ging es auch in die Pause.

 

Göbel mit dem Ausgleich

 

Nach dem Seitenwechsel kamen die Hausherren zur ersten Gelegenheit durch Manuel Stiefler, Bätge konnte den Ball aber zur Ecke abwehren (49.). Fast im Gegenzug waren jedoch die Rothosen am Zug: Orhan Ademi bediente Fabio Kaufmann, dessen Schuss KSC-Schlussmann Benjamin Uphoff noch parieren konnte. Dennis Mast behielt jedoch die Übersicht und bediente Patrick Göbel mustergültig, der die Kugel zum wichtigen 1:1-Ausgleich versenkte (51.). 


Fortan waren die Rothosen das aktivere Team: Nach einer knappen Stunde schickte Simon Skarlatidis Fabio Kaufmann auf die Reise. Dessen flache Hereingabe konnte von der KSC-Defensive jedoch aus der Gefahrenzone befördert werden. 

 

In der 65. Minute wechselte FWK-Cheftrainer Michael Schiele zum ersten Mal aus: Hendrik Hansen kam für Janik Bachmann in die Begegnung. Zwei Minuten später dann die Riesenchance für den KSC zur erneuten Führung: Bätge konnte einen Schuss von Fink zunächst parieren, den Nachschuss setzte Pourié aus sieben Metern aber über den Kasten. Kurz darauf ersetzte Dominic Baumann Dennis Mast (70.). 


Offener Schlagabtausch

 

In der Schlussphase suchten beide Mannschaften den Weg in die Offensive, wodurch sich ein offener Schlagabtausch entwickelte. Zehn Minuten vor dem Ende flankte Skarlatidis auf Baumann, dessen Kopball Uphoff aber festhalten konnte (80.). Der FWK drängte, der KSC aber traf in Person von Pourié zum 2:1(82.). Kurz darauf wechselte Schiele zum dritten Mal aus und brachte Patrick Breitkreuz für Dave Gnaase. Die Rothosen versuchten in der Schlussphase noch einmal alles, mussten sich am Ende jedoch mit 1:2 geschlagen geben. 


Flutlicht-Heimspiel am Freitag

 

Für die Rothosen geht es bereits am Freitagabend, 9. November, 19:00 Uhr, mit einem Flutlicht-Heimspiel in der FLYERALARM Arena gegen den FSV Zwickau weiter: Tickets für dieses Match gibt es unter anderem noch im Online-Ticketshop. Mit der Bring-A-Friend-Aktion gibt es im Rahmen des 111-jährigen Vereinsbestehens für dieses Heimspiel am Dalle ein Special für alle Dauerkarteninhaber.

Aufstellung

Karlsruhe: Uphoff –  Thiede, Gordon, Pisot, Roßbach – Groiß, Wanitzek – Stiefler (72. Choi), M. Lorenz – A. Fink (90.+2 Hanek)– Pourié (88. Sané).

Würzburg: Bätge – Göbel, Hägele, Schuppan, Wagner – Bachmann (65. Hansen), Gnaase (83. Breitkreuz) – Mast (70. Baumann), Skarlatidis, Kaufmann – Ademi.

Daten

Tore: 1:0 Pourie (41.), 1:1 Göbel (51.), 2:1 Pourié (82.).

Gelbe Karten: Fink (7.), Stiefler (18.) – Skarlatidis (60.).

Schiedsrichter: Henrik Bramlage (Vechta).

Zuschauer: 24.317.

Kickers-TV

Folge 460

Kickers TV: Torschütze Göbel nach dem Spiel in Karlsruhe

Nach seinem zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer waren die Rothosen drauf und dran, beim KSC etwas Zählbares mitzunehmen. Am Ende musste der FWK die Heimreise jedoch ohne Punkte antreten. Patrick Göbel lässt im Klubfernsehen die 90 Minuten im Wildpark Revue passieren.

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