31. Spieltag 2017/18


 

24.03.2018

0:0 gegen den KSC: Die Kickers bleiben auch im neunten Heimspiel in Folge unbesiegt

FC Würzburger Kickers
0 : 0
Karlsruher SC

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Spielbericht

Der FC Würzburger Kickers hat sich am 31. Drittliga-Spieltag vom Karlsruher SC mit einem torlosen Remis getrennt. Vor 8.057 Zuschauern in der FLYERALARM Arena – Saisonrekord – blieb der FWK auch in der neunten Partie am Dallenberg in Folge unbesiegt und konnte seine Heimserie damit weiter ausbauen, während der KSC nunmehr seit 20 Partien ungeschlagen ist.

 

"Wir sind von Beginn an mutig angelaufen und hatten viel Ballbesitz. Der KSC hatte im ersten Durchgang eine große Chance, ansonsten haben wir nichts zugelassen", sagte FWK-Cheftrainer Michael Schiele, dessen Team wie schon gegen die Spitzenteams aus Magdeburg (1:0) und Paderborn (0:0) in der Rückrunde die Null hielt: "Nach der Pause haben wir die Karlsruher durch frühes Anlaufen und aggressives Pressing vor einige Probleme gestellt. Wir hätten insgesamt einen Sieg verdient gehabt."

 

Nach der Pause haben wir die Karlsruher durch frühes Anlaufen und aggressives Pressing vor einige Probleme gestellt.

FWK-Cheftrainer Michael Schiele

 

Kickers-Kapitän Sebastian Neumann erklärte, dass der FWK "dominant aufgetreten ist. Ich bin einer, der gerne den Finger in die Wunde legt. Man hat aber gesehen, dass jeder unbedingt gewinnen wollte. In vielen Situationen haben leider ein bis zwei Zentimeter gefehlt. Wir werden aber dranbleiben und auch die nächsten Spiele so angehen."

 

"Wir hatten nicht die Sicherheit, die wir sonst haben. Wenn man die 90 Minuten zusammenzählt, sind wir froh, dass wir einen Punkt mitnehmen konnten", sagte KSC-Coach Alois Schwartz.

 

Drei Änderungen

 

FWK-Cheftrainer Michael Schiele hatte im Vergleich zur 2:3-Niederlage bei der SpVgg Unterhaching drei Änderungen vorgenommen: Der zuletzt gelbgesperrte Maximilian Ahlschwede kehrte in die Startelf zurück wie Dominic Baumann, zudem feierte Fabio Kaufmann sein Startelf-Debüt. Sebastian Schuppan und Patrick Göbel nahmen zunächst auf der Bank Platz, der zuletzt angeschlagene Marco Königs war nicht mit dabei. Dagegen stand Florian Kohls erstmals bei einem Ligaspiel  im Kader der Rothosen.

 

Die Kickers fanden gut in die Partie und hatten in der sechsten Minute die erste Gelegenheit: Nach einem Zuspiel von Emanuel Taffertshofer brachte Fabio Kaufmann den Ball von der rechten Seite gefährlich nach innen, die Flanke war allerdings einen Tick zu hoch angesetzt (6.). Der KSC wurde erstmals nach 20 Minuten gefährlich, dann aber richtig: Nach einem Eckball kam David Pisot am langen Pfosten zum Abschluss, Sebastian Neumann kratzte den Schuss des Ex-Würzburgers mit dem Kopf von der Linie. Die nächste Möglichkeit gehörte dann wieder den Kickers: Nach einem starken Kaufmann-Antritt versuchte es Maximilian Ahlschwede aus halbrechter Position, KSC-Keeper Benjamin Uphoff musste aber nicht eingreifen (23.).

 

Der FWK machte es den Karlsruhern auch in der Folgezeit schwer, bei einem Schuss von Marvin Wanitzek ans Außennetz wäre Kickers-Schlussmann Patrick Drewes zur Stelle gewesen (34.). Zwei Zeigerumdrehungen später wurde auf der Gegenseite ein Schuss von Dominic Baumann von der Gäste-Defensive geblockt. Dies war die letzte nennenswerte Szene einer über weite Strecken ausgeglichenen ersten Hälfte am Dallenberg. 


Uphoff verhindert Kickers-Führung


Nach dem Seitenwechsel gehörte die erste Gelegenheit erneut den Gastgebern: Nach starkem Einsatz von Neumann setzte Orhan Ademi das Spielgerät aus 18 Metern knapp über das KSC-Gehäuse (53.). Die Rothosen blieben das tonangebende Team: In der 62. Minute parierte KSC-Schlussmann Uphoff einen Kopfball von Jannis Nikolaou überragend und verhinderte so die Kickers-Führung. Kurz darauf verpasste Baumann im Zentrum eine Kaufmann-Hereingabe nur knapp (65.). Eine Zeigerumdrehung später hatte der KSC Glück, dass ein Fehler im Spielaufbau nicht bestraft wurde.

 

Defensiv ließ der FWK nichts anbrennen, ganz im Gegenteil: Angriff um Angriff rollte in dieser Phase in Richtung Karlsruher Kasten. In der Schlussphase wechselte FWK-Cheftrainer Michael Schiele zweimal aus und brachte Dennis Mast für Kaufmann (82.) und Felix Müller für Baumann (85.). Am Ergebnis änderte sich allerdings nichts mehr: Die Kickers waren dem Sieg auch in den Schlussminuten näher, am Ende trennten sich die Rothosen und der KSC allerdings torlos.

 

Bereits in drei Tagen geht es für den FWK weiter: Am Dienstagabend, 27. März, steht um 19:00 Uhr das Nachholspiel beim FC Carl Zeiss Jena auf dem Programm. Nur vier Tage später sind die Rothosen auswärts bei Aufstiegskandidat SV Wehen Wiesbaden zu Gast (Samstag, 31. März, 14:00). Eine Woche später treffen die Kickers vor heimischem Publikum auf das nächste Team mit Aufstiegsambitionen, wenn der SC Fortuna Köln in die FLYERALARM Arena kommt (Samstag, 7. April, 14:00 Uhr, hier gibt es noch Tickets).

Aufstellung

Würzburg: Drewes – Syhre, Neumann, Nikolaou – Ahlschwede, Taffertshofer, K. Wagner – Kaufmann (85. Müller), Skarlatidis – Ademi, Baumann (82. Mast).

Karlsruhe: Uphoff – Thiede, Gordon, Pisot, Föhrenbach – Marc. Mehlem (72. Bülow), Wanitzek – Camoglu (85. Stroh-Engel), Muslija – A. Fink (68. Pourie), Schleusener.

Daten

Tore: /.

Gelbe Karten: / – /.

Schiedsrichter: Nicolas Winter (Freckenfeld).

Zuschauer: 8.057.

Kickers-TV

Folge 387

Kickers TV: Ahlschwede und Kaufmann über das Remis gegen Karlsruhe

"Inzwischen kommen die Mannschaften ungern an den Dalle", sagt Maximilian Ahlschwede nach dem Heimspiel gegen den seit 20 Partien unbesiegten Karlsruher SC, während Fabio Kaufmann nach seinem Startelf-Debüt erklärt, dass er lange auf diesen Moment hingearbeitet hat.

Folge 386

Kickers TV: Die Pressekonferenz nach dem Spiel gegen den KSC

"Wir hätten den Sieg verdient gehabt", sagte FWK-Cheftrainer Michael Schiele, während KSC-Coach Alois Schwartz froh war, dass sein Team in der FLYERALARM Arena einen Punkt mitnehmen konnte. Im Klubfernsehen gibt es die PK mit beiden Cheftrainern in voller Länge.

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