29. Spieltag 2017/18


 

10.03.2018

1:0 gegen Osnabrück: Kickers bezwingen formstarken VfL

FC Würzburger Kickers
1 : 0
VfL Osnabrück

Liveticker nachlesen

Spielbericht

Der FC Würzburger Kickers hat sich am 29. Drittliga-Spieltag mit 1:0 (1:0) gegen den VfL Osnabrück durchgesetzt. Vor 5.545 Zuschauern in der FLYERALARM Arena erzielte FWK-Angreifer Orhan Ademi in der 28. Minute den entscheidenden Treffer des Tages. Damit sind die Rothosen auch im achten Heimspiel in Folge ungeschlagen geblieben.

 

"Wir haben sehr gut ins Spiel gefunden und das Heft in die Hand genommen. Im Mittelfeld hatten wir immer wieder wichtige Balleroberungen, allerdings sind wir zu selten danach zu Chancen gekommen", sagte FWK-Cheftrainer Michael Schiele: "Wir sind nach dem Führungstreffer drangeblieben, waren zwar etwas tiefer gestanden, haben aber weiterhin Druck ausgeübt. In dieser Phase hätten wir den einen oder anderen Konter in Überzahl besser ausspielen und den Deckel eher draufmachen müssen. Am Ende muss man dann aufpassen, dass man kein Gegentor bekommt. Es war aber ein verdienter Sieg."

 

Sein Gegenüber Daniel Thioune sprach ebenfalls von einem "verdienten Kickers-Erfolg. Ich war mit meiner Mannschaft heute nicht zufrieden, die Würzburger haben das Spiel zurecht gewonnen. Wir hatten während der Drangphase der Kickers sehr viel Glück und haben selbst vorne nicht besonders viel zustande gebracht".

 

Zwei Änderungen

 

Im Vergleich zum 2:2-Unentschieden gegen den VfR Aalen hatte FWK-Cheftrainer Michael Schiele in der Startelf zwei Änderungen vorgenommen: Emanuel Taffertshofer und Marco Königs begannen anstelle von Felix Müller und Dominic Baumann. 

 

Die Kickers starteten schwungvoll und tauchten in der Anfangsphase zweimal gefährlich vor dem Gäste-Tor auf: In der sechsten Minute behauptete sich Orhan Ademi klasse im Strafraum und zog aus der Drehung ab. VfL-Schlussmann Marius Gersbeck musste jedoch nicht eingreifen. Eine Zeigerumdrehung später setzte Marco Königs auf der linken Seite Kai Wagner mit der Hacke in Szene. Dessen flache Hereingabe konnte die Osnabrücker Hintermannschaft aber aus der Gefahrenzone befördern. Nach exakt 15 Minuten kamen die Gäste zu ihrem ersten Abschluss. FWK-Keeper Patrick Drewes konnte nach einem Schuss von Marcos Alvarez die Hände jedoch rechtzeitig nach oben reißen und die Kugel zur Ecke abwehren.

 

Ademi im Nachschuss

 

Gerade als beide Defensivreihen die Begegnung dominierten, wurde Simon Skarlatidis im VfL-Strafraum zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß konnte Gäste-Torhüter Gersbeck zwar noch parieren, beim Nachschuss von Ademi war er jedoch machtlos (28.). Wenige Augenblicke nach der 1:0-Führung der Rothosen verhinderte Kickers-Kapitän Sebastian Neumann nach einem Alvarez-Schuss auf der Linie den postwendenden Ausgleich (30.). Fünf Zeigerumdrehungen später sah Maximilian Ahlschwede seine fünfte Gelbe Karte in der laufenden Drittliga-Saison (35.). Damit wird der Abwerhspieler beim bayerisch-fränkischen Duell nicht zur Verfügung stehen. Fünf Minuten vor der Pause setzte Skarlatidis den mitgelaufenen Nikolaou im Strafraum in Szene. Dessen Querpass konnten die Niedersachsen gerade noch abfangen. Kurz darauf konnte der VfL auch eine scharfe Königs-Hereingabe klären (41.).

 

Tonangebende Rothosen

 

Mit Beginn der zweiten Hälfte mussten die Osnabrücker verletzungsbedingt wechseln: Torhüter Gersbeck musste in der Kabine bleiben, Tim Paterok stand nun bei den Lila-Weißen zwischen den Pfosten. Um ein Haar hätte Paterok neun Minuten später hinter sich greifen müssen: Nach einem Freistoß von Patrick Göbel verpassten Sebastian Schuppan und Königs den zweiten FWK-Treffer an diesem Nachmittag nur knapp. Nach einer guten Stunde versuchte es Kai Wagner aus der zweiten Reihe. Der Schuss des Außenbahnspielers wurde allerdings geblockt (63.). Die Kickers blieben auch in der Folgezeit das tonangebende Team. In der 67. Minute hatten Skarlatidis und Nikolaou das zweite Tor auf dem Fuß, verpassten es aber, die verdiente Führung auszubauen. Zehn Minuten später landete Neumanns Kopfball-Aufsetzer über dem Gäste-Kasten. Unmittelbar danach prüfte Göbel Paterok mit einem Flachschuss, der eingewechselte VfL-Schlussmann konnte den Ball aber zur Ecke abwehren (79.). In der Schlussphase mussten die Kickers bei einer Dreifachchance der Gäste noch einmal zittern. Patrick Drewes und das Aluminium verhinderten allerdings den Ausgleich (85). Wenige Minuten später war der Würzburger Heimsieg unter Dach und Fach. 

 

Nach dem Auswärtsspiel bei der SpVgg Unterhaching (Samstag, 17. März, 14:00 Uhr) steht für die Rothosen am Samstag, 24. März, 14:00 Uhr das nächste Heimspiel auf dem Programm, wenn der Karlsruher SC in die FLYERALARM Arena kommt. Karten für dieses Highlight gibt es unter anderem im Online-Ticketshop

Aufstellung

Würzburg: Drewes – Ahlschwede, Neumann, Schuppan – P. Göbel, Nikolaou, Taffertshofer (87. Syhre), K. Wagner – Skarlatidis (74. Müller) – Ademi (84. Kaufmann), Königs.

Osnabrück: Gersbeck (46. Paterok) – Susac, Engel, Sama (69. Sen) – C. Groß – Renneke, Danneberg (82. Arslan), Wachs – St. Tigges – Heider, Alvarez.

Daten

Tor: 1:0 Ademi (28.).

Gelbe Karten: Taffertshofer (31.), Ahlschwede (35.) – Sama (53.), Wachs (89.).

Schiedsrichter: Marco Fritz (Korb).

Zuschauer: 5.545.

Kickers-TV

Folge 382

Kickers TV: Die Pressekonferenz nach dem Heimsieg gegen Osnabrück

FWK-Cheftrainer Michael Schiele und VfL-Coach Daniel Thioune waren sich nach den 90 Minuten in der FLYERALARM Arena einig, dass die Kickers der verdiente Sieger sind. Im Klubfernsehen gibt es die Pressekonferenz mit beiden Cheftrainern in voller Länge.

Folge 381

Kickers TV: Königs mit einem Extra-Lob an die Fans

Der FC Würzburger Kickers ist auch im achten Heimspiel in Folge unbesiegt geblieben. Die beiden FWK-Angreifer Marco Königs und Orhan Ademi liefern im Klubfernsehen ihre Analyse zum Heimsieg gegen den VfL Osnabrück.

Bilder

alle anzeigen

Auf dieser Website werden Cookies eingesetzt. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.