23. Spieltag: Kickers reisen in die Hauptstadt zur Mannschaft der Stunde

01.03.2017 / 14:15 Uhr

An diesem Freitag geht es für die Rothosen zum Auftakt des 23. Spieltags der 2. Liga in die Hauptstadt zum 1. FC Union Berlin. Anpfiff ist um 18.30 im Stadion An der Alten Försterei. In der Hinrunde musste sich der FWK trotz einer sehr ordentlichen Vorstellung aufgrund eines Treffers von Collin Quaner in der 84. Minute mit 0:1 (0:0) gegen die ambitionierten Hauptstädter geschlagen geben.

 

Auch am Freitagabend ist die Mannschaft von Jens Keller gegen den Aufsteiger aus Würzburg zweifelsohne der Favorit. Union Berlin steht aktuell mit 41 Punkten aus 22 Partien auf dem Relegationsplatz. In der Rückrunde holten die Eisernen 13 von 15 möglichen Punkten, damit sind sie im Jahr 2017 noch ungeschlagen. Mit acht Toren ist Steven Skrzybski in der bisherigen Spielzeit der treffsicherste Berliner, der Siegtorschütze aus dem Hinspiel, Collin Quaner, stürmt mittlerweile für den englischen Zweitligisten Huddersfield Town. Dafür ist es den Eisernen gelungen, sich in der Winterpause mit Sebastian Polter zu verstärken, der in der Saison 2014/15 bereits für die Eisernen stürmte. Besonders für ihre Heimstärke sind die Köpenicker bekannt: Saisonübergreifend haben sie von den vergangenen 21 Heimspielen lediglich eines verloren (0:1 gegen Fortuna Düsseldorf am 11. Spieltag dieser Saison).

 

Es ist sensationell, was sich bei Union Berlin entwickelt hat."

Bernd Hollerbach

 

Dementsprechend groß ist der Respekt von FWK-Cheftrainer Bernd Hollerbach: „Es ist sensationell, was sich dort entwickelt hat. Union hat eine hohe Qualität im Kader. Die Berliner sind die Mannschaft der Stunde.“ Dennoch wollen sich die Rothosen im Stadion an der Alten Försterei (Hollerbach: „Da wird richtig was los sein, wir freuen uns auf die schwere Aufgabe.“) nicht verstecken: „Wir wollen ein frühes Gegentor vermeiden und kompakt stehen. Genauso werden wir aber unser Heil in der Offensive suchen, deshalb müssen wir mutig agieren“, betont Hollerbach. Winter-Neuzugang Sebastian Ernst unterstreicht dies: „Wir wollen wieder gut gegen den Ball arbeiten und dann schnell umschalten.“

 

Schoppenhauer kehrt zurück

 

Aufseiten der Berliner wird zum ersten Mal in dieser Saison Stammtorhüter Jakob Busk bei einem Ligaspiel nicht im Tor stehen. Der 23-Jährige fällt wegen einer Muskelverletzung im linken Oberschenkel aus. Daniel Mesenhöler, der bereits in der 2. Runde des DFB-Pokalwettbewerbs bei Borussia Dortmund (4:1 für den BVB nach Elfmeterschießen) zwischen den Pfosten stand und eine starke Leistung bot, wird ihn gegen die Mainfranken vertreten. Zudem steht den Eisernen Abwehrspieler Kristian Pedersen ebenfalls aufgrund einer Muskelverletzung nicht zur Verfügung stehen.

 

Der FWK muss derweil weiter auf die Dienste von Mittelfeldspieler Nejmeddin Daghfous verzichten. Hinter dem Einsatz von Kapitän Sebastian Neumann (Innenbanddehnung) steht noch ein Fragezeichen. Clemens Schoppenhauer steht dagegen nach abgesessener Gelbsperre in der Hauptstadt wieder zur Verfügung.

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