22. Spieltag 2017/18


 

26.01.2018

Lange Siegesserie der Rothosen reißt im Münsterland

SC Preußen Münster
1 : 0
FC Würzburger Kickers

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Spielbericht

Lange hat sie gehalten, nun aber ist sie gerissen: Nach sieben Dreiern in Folge hat der FC Würzburger Kickers am 22. Drittliga-Spieltag mit 0:1 (0:1) beim SC Preußen Münster verloren.  Simon Scherder erzielte in der 32. Minute den entscheidenden Treffer des Tages.

 

"Wir sind in der ersten Hälfte nicht so gut nach vorne gekommen, wie wir uns das vorgestellt hatten und kamen nicht in die gewünschten Ballbesitzphasen. Es ist ärgerlich, wie das Tor dann gefallen ist", sagte FWK-Cheftrainer Michael Schiele: "Münster hat alles reingeworfen, wir haben im zweiten Durchgang immer besser ins Spiel gefunden, am Ende hat es nicht sollen sein. Diese Niederlage wirft uns nicht um, wir werden dieses Spiel aufarbeiten und freuen uns dann auf das Heimspiel gegen Magdeburg."

 

Schieles Gegenüber Marco Antwerpen war von seiner Mannschaft angetan, die "sehr griffig und präsent war und sich diesen Heimsieg hart erarbeitet hat". 

 

Unveränderte Rothosen

 

Im Vergleich zum 1:0-Auswärtssieg beim SV Werder Bremen II zum Jahresauftakt hatte Michael Schiele in der Startformation keine Änderung vorgenommen. Erstmals im Kader der Rothosen war Winter-Neuzugang Fabio Kaufmann, der erst am Vortag zum Team der Kickers dazugestoßen war. 

 

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase waren es die bissigen Gastgeber, die sich die erste Chance erarbeiteten: Maximilian Ahlschwede klärte den Schuss von Martin Kobylanski jedoch kurz vor der Linie (14.). In der 25. Minute tauchten die Kickers im Strafraum der Münsteraner auf, SCP-Schlussmann Nils-Jonathan Körber konnte einen Freisotß von Felix Müller jedoch im Nachfassen festhalten. Drei Zeigerumdrehungen später klärte zunächst FWK-Kapitän Sebastian Neumann stark, in der anschließenden Szene setzte Ole Kittner einen Kopfball knapp über den Kasten der Rothosen. Die Führung der Hausherren resultierte schließlich aus einer Standardsituation: Simon Scherder verlängerte die Kugel aus kurzer Distanz per Kopf über die Linie, nachdem Sandrino Braun das Spielgerät zuvor scharf gemacht hatte (32.). Die Mainfranken kassierten damit ihren ersten Gegentreffer im Kalenderjahr 2018. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff schnupperte der FWK dann am Ausgleich: Ein schöner Schuss von Patrick Göbel flog nur knapp über das Gehäuse der Preußen (45.). 

 

Bessere zweite Hälfte

 

Nach dem Seitenwechsel wurden die Kickers aktiver, ernsthafte Torchancen konnte jedoch zu Beginn der zweiten Hälte keine der beiden Mannschaften kreieren. In der 60. Spielminute nahm FWK-Cheftrainer Michael Schiele den ersten Wechsel vor und brachte Dominic Baumann für Marco Königs. Zehn Minuten später fasste sich Simon Skarlatidis aus der zweiten Reihe ein Herz. Der satte Schuss flog haarscharf am linken Pfosten vorbei. In der Schlussphase lauerte Münster auf Konter, der FWK war an diesem Abend nicht zwingend genug. Bei Dennis Masts Versuch kurz vor Schluss fehlte an diesem Abend auch das nötige Quäntchen Glück. "Wir haben im ersten Durchgang einiges vermissen lassen, was uns in den letzten Wochen so stark gemacht hat. Wir haben zu spät Druck entfacht, am Ende hat heute auch die letzte Überzeugung gefehlt", sagte Kickers-Kapitän Sebastian Neumann.

 

Nach zwei Auswärtsspielen zum Auftakt steht am kommenden Wochenende das erste Drittliga-Heimspiel im Jahr 2018 auf dem Programm. Am Samstag, 3. Februar, 14:00 Uhr, empfangen die Rothosen in der FLYERALARM Arena den 1. FC Magdeburg. Für dieses Highlight gibt es unter anderem Karten im Online-Ticketshop

 

Aufstellung

Münster: N.-J. Körber – Schweers, Kittner, Scherder – Menig, Al-Hazaimeh – Wiebe, Braun – P. Hoffmann (68. Grimaldi), Kobylanski (63. Cueto) – Rühle (73. Rizzi).

Würzburg: Drewes – Ahlschwede, Neumann, Schuppan – Göbel (76. Taffertshofer), Nikolaou, Mast – Skarlatidis, Müller – Königs (60. Baumann), Ademi (83. Bytyqi).

Daten

Tor: 1:0 Scherder (32.).

Gelbe Karten:  Kittner (21.), Kobylanski (42.), Al-Hazaimeh (43.), Menig (64.) – Nikolaou (34.), Müller (43.), Neumann (50.), Schuppan (89.).

Schiedsrichter: Dr. Robert Kampka (Mainz).

Zuschauer: 6.075.

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