5. Spieltag 2019/20


 

13.10.2019

Kickers-U14 gelingt nach einem dramatischen Spiel gegen Fürth der späte Ausgleich!

FC Würzburger Kickers
3 : 3
SpVgg Greuther Fürth

Spielbericht

Was für eine Dramatik: Mit der nahezu letzten Aktion des Spiels sicherte Fahzad Janati seinen U14-Kickers gegen das kleine Kleeblatt einen hochverdienten Punkt. Aus dem Gewühl hatte der FWK-Kapitän die Bemühungen der kleinen Rothosen belohnt und zum 3:3 getroffen. Dabei wäre an diesem Frühnachmittag trotz des späten Glücks auch noch mehr möglich gewesen.

 

Konzentrierter Beginn

 

Mit drei Niederlagen im Gepäck empfingen die Schützlinge von Carsten Breunig den Nachwuchs der SpVgg Greuther Fürth, die aus drei Partien bereits sieben Zähler gesammelt hatte. Besonders das erste Drittel war in den vergangenen Wochen die Achillesferse der jungen Kickers. Dieses hatten sie nämlich stets verschlafen, was gegen die Mittelfranken anders werden sollte und wurde. Wach vom Anpfiff weg hatten die Gastgeber früh zwei richtig gute Gelegenheiten in Führung zu gehen. Nach Fabian Rehbergers Querpass klärte Keanu Graf Lennard Schneiders Schuss gerade noch vor der Linie (5.). Kurz darauf parierte Max Martinsen einen auf den zweiten Pfosten gezogenen Pfosten Bennet Knaus stark (7.).

 

Zwei-Tore-Rückstand

 

Aber auch das junge Kleeblatt zeigte hernach seine Offensivqualitäten. Nach einer Ecke köpfte Alikan Sahin haarscharf vorbei (9.), Carlo Schwarzers Freistoß landete am linken Außenpfosten (16.). Nach einem langen Ball wurde Homam Mahmoud dann im Strafraum zu Fall gebracht und verwandelte den fälligen Elfmeter gleich selbst zur nach den letzten Minuten nicht unverdienten Führung. Die Breunig-Elf hatte derweil etwas den spielerischen Faden verloren und war meist damit beschäftigt, die Fürther Angreifer in Schach zu halten, was aber nicht immer gelang. Yannick Sachs Flanke bugsierte Homam Mahmoud noch knapp am FWK-Gehäuse vorbei, ehe nahezu mit dem Abpfiff Maximilian Mild nach einem Fehlpass Emil Hagemann umkurvte und zum 0:2 aus Sicht der kleinen Rothosen einschob.

 

Kickers kommen zurück

 

Doch auch dieser Rückschlag beeindruckte die Hausherren nur wenig, die weiterhin bemüht waren, aber offensiv oftmals die nötige Genauigkeit vermissen ließen. So waren es erneut die Gäste, die Maximilian Milds Flanke, die an den Pfosten klatschte, am dritten Treffer schnupperten (36.). Auch Homam Mahmoud scheiterte am stark parierenden Emil Hagemann (40.). Erst danach näherten sich die Rothosen wieder gefährlicher dem SpVgg-Gehäuse an. Fabian Rehbergers Versuch geriet zu zentral (43.), Luka Kalandias Bogenlampe landete auf dem Tornetz (45.). Bei Yannik Hess Freistoß klatschte das Leder an die Latte (47.), ehe Luca Bethäuser – ebenfalls mit direktem Freistoß – verdient verkürzte. Fabian Rehberger hatte in der Schlussminute des zweiten Drittels sogar den Ausgleich auf dem Kopf, bugsierte Yannik Hess Flanke aber knapp vorbei.

 

Fürths Antwort auf den Ausgleich

 

Mit der Drittelpause konnten sich die Gäste wieder etwas sammeln und hätten prompt durch den ungemein agilen Homam Mahmoud den alten Abstand wieder hergestellt. Sein Abschluss ging aber rechts vorbei (52.). Maximilian Milds 25-Meter-Distanzschuss landete in den Fängen Emil Hagemanns (57.). Zuvor war Enzo Kalbs Versuch im Fangzaun gelandet (55.). Beide Teams suchten ihr Heil weiterhin der Offensive, wobei die Gastgeber weiterhin etwas mehr vom Spiel hatten und nach einer guten Stunde ausglichen. Bennet Knaus Ecke fand Luka Kalandia, der zum 2:2 einköpfte. Der erhoffte Sieg für die Hausherren war wieder zum Greifen nah, aber Sekunden später wieder ganz weit weg. Denn das kleine Kleeblatt schlug nach einer Unaufmerksamkeit der Gastgeber eiskalt zurück, als Homam Mahmoud enteilte und zum 3:2 einschob.

 

Ausgleich dank großer Leidenschaft

 

Aber auch von diesem Rückschlag ließen sich die Rothosen nicht entmutigen, warfen weiterhin alles in die Waagschale und Luca Schönamsgruber hatte in der Schlussminute den Ausgleich auf dem Kopf. Doch Max Martinsen reagierte bärenstark und hielt den Sieg fest – zumindest scheinbar. Denn eine Ecke bekamen die Gastgeber noch. Diese wurde zwar geklärt, doch Felix Deißenberger brachte den Ball nochmals in den Strafraum, wo Farzad Janati aus dem Gewühl zum viel umjubelten und auch hochverdienten Ausgleich einschoss. Kurz darauf war Schluss.

 

„Es war wieder mal alles drin heute. Wir haben besser begonnen als zuletzt, mussten aber dennoch wieder einem Rückstand hinterherlaufen. Wir haben im Mitteldrittel auf Dreierkette umgestellt und dadurch mehr Spielanteile bekommen. Letztlich ist aus dem spielerischen Vorteil aber auch keine Riesentorchance entstanden. So mussten zwei Standardsituationen her, um auszugleichen. Am Ende weiß ich selbst nicht, was ich sagen soll. Einerseits haben wir Fürth die Tore geschenkt, andererseits mit einer unglaublichen Moral noch gepunktet. Ob halbvoll oder halbleer weiß ich aktuell selbst nicht so recht“, war Breunig hernach selbst zwiegespalten.

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