Die Vereinsgeschichte der Würzburger Kickers

 

TRADITION SEIT ÜBER 100 JAHREN

Der FC Würzburger Kickers blickt seit seiner Gründung im Jahre 1907 auf eine lange und bewegte Geschichte zurück.


Kurz nach der Gründung mit dem 1. Vorsitzenden Georg Beer übernimmt Alfred Günzburger das Ruder und führt den Verein in eine erfolgreiche Zeit. 1908 gewinnen die Würzburger Kickers das erste Lokalderby ihrer Geschichte gegen den 1. Würzburger Fußballverein von 1904 mit einem klaren 5:0. Vom bisherigen Stadion auf dem Galgenberg (Kugelfang) zieht der Verein 1909 in seine neue Heimat, die Randersackerer Straße. Beim ersten Fußballspiel auf diesem Platz bezwingt der FC Würzburger Kickers den 1. FC Nürnberg mit 5:3.

 

 

Bis ins Jahr 1918 erzielt der Verein beachtliche Erfolge, unter anderem den Aufstieg in die höchste Klasse, Spiele gegen Bayern, 1860, SpVgg Fürth und zahlreiche Freundschaftsspiele im In- und Ausland.

 

Der Kriegsausbruch bringt die ersten Rückschläge seit Vereinsgründung. Durch den 1. Weltkrieg verliert der Verein rund ein Drittel seiner Mitglieder. Nach dem Neuaufbau beginnen die bis heute erfolgreichsten Jahre der Würzburger Kickers. Es wird in der höchsten Liga gespielt und 1924 die Boxabteilung und 1929 die Handballabteilung gegründet.


Durch den 2. Weltkrieg kommt der Spielbetrieb endgültig zum Erliegen, als bei einem Bombenangriff die Tribüne an der Randersackerer Straße restlos abbrennt.

 

 

Doch bereits 1950 steigen die Kickers wieder in die höchste bayerische Spielklasse auf. Die Hockey-Damen holen in den 50iger Jahren weitere 4 deutsche Meisterschaften nach dem erstmaligen Triumph von 1941.


1967 bezieht der FC Würzburger Kickers nach 58 Jahren Heimat an der Randersackerer Straße das neue Stadion am Dallenberg und schickt ein Jahr später Degenfechter Dieter Jung zu den olympischen Spielen nach Mexico. Eine weitere Abteilung, die Basketballabteilung, kommt hinzu und die Fußball-Herren erreichen mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga Süd im Jahr 1977 ihren größten Erfolg. Gemeinsam mit dem FV 04 spielen nun zwei Würzburger Vereine in der zweithöchsten deutschen Spielklasse.

 

 

Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga Süd halten sich die Rothosen bis 1983 in der Bayernliga und steigen in die Landesliga Nord ab. In den nächsten Jahren sind die Kickers noch zweimal zu Gast in der Bayernliga.

 

Nach dem Absturz in die Bezirksliga gelingt mit 2 Aufstiegen in Folge 2005 die Rückkehr in die Landesliga Nord. Während der WM 2006 ist das Kickers- Stadion Heimat der Nationalelf von Ghana. Mit den „Black Stars“ erlebt Würzburg und der FWK ein ganz besonderes Sommermärchen. 2007 feiern die Kickers mit einem großen Fest ihren 100. Geburtstag und sind der älteste Fußballclub Würzburgs. 2008 gelingt sensationell der Aufstieg in die Bayernliga.

 

 

Im Jahr 2009 feiern die Rothosen vor zusammen über 7.000 Zuschauern zwei grandiose Derby-Siege gegen den WFV und den FC Schweinfurt 05. Dennoch müssen die Kickers am Ende der Saison erneut den Gang in die Landesliga antreten. Ein sportlicher Umbruch stand an. Nach einem holprigen Start musste das Ziel Wiederaufstieg allerdings frühzeitig ad acta gelegt werden. In der neuen Saison hat der Neubau des Kunstrasens höchste Priorität. Dies hat auch Auswirkungen auf die finanzielle Ausstattung des Sportbetriebs. Der ein oder andere ältere Spieler hat der Verein verlassen. Mit zahlreichen jungen Talenten aus der Region und der eigenen Jugend wurde das Team ergänzt. Das Dallenbergstadion der Kickers soll wieder eine Bühne für hoffnungsvolle Nachwuchstalente aus ganz Mainfranken sein.

 

 

Für die Saison 2011/2012 wird der Aufstieg in die neu geschaffenen Bayernliga Nord angestrebt.

 

Durch den Meistertitel in der Landesliga Nord 2012 waren die Kickers zur Teilnahme an der Regionalliga-Relegation berechtigt. Hier konnte sich das Team unter Dieter Wirsching in zwei Runden durchsetzen und somit die fünftklassige Bayernliga überspringen. Die Kickers spielten durch den Doppelaufstieg ab der Saison 2012/13 nach 1998 erstmals wieder viertklassig.

 


 

Durch das Überspringen der Bayernliga wurden die Rothosen 2012 zudem wieder der klassenhöchsten Würzburger Klub. In den ersten Jahren der Regionalliga Bayern erreichten die Würzburger Kickers ihr Saisonziel, den Klassenerhalt, mit Platz 10 (2012/13) und Platz 11 (2013/14) vergleichsweise souverän. Nachdem sich der Verein in der Liga etabliert hatte, beschloss die sportliche Leitung, den Aufstieg in die dritte Liga innerhalb der folgenden 3 Jahre anzustreben.

 

Hierzu wurde das Projekt „3x3“- in drei Jahren in die Dritte Liga ins Leben gerufen.
Am 14.Mai 2014 gelang den Würzburger Kickers der Sieg im Finale des Toto-Pokals wodurch sich der FWK nach 1981 wieder für die DFB-Hauptrunde qualifizierte. Nach Ende der Saison verabschiedete sich Erfolgstrainer Dieter Wirsching, seine Nachfolge trat zum Saisonauftakt 2014/15 Bernd Hollerbach an.

 

An der flyeralarm Arena am Dallenberg hat sich in den letzten Monaten der Saison 2014/15 einiges getan. Der Bau eines VIP Zelts, sowie einer 800 Lux Flutlichtanlage sind dabei sicherlich die größten Investitionen gewesen.

 

 


 

Gemeinsam mit dem ehemaligen Bundesligaprofi und Co-Trainer an der Seite von Felix Magath, verfolgten die Kickers seit 2014 das Ziel des Aufstiegs in die 3. Liga. Zunächst waren der Sieg über Fortuna Düsseldorf in der 1. Hauptrunde des DFB Pokals und die gewonnenen Herbstmeisterschaft die größten Erfolge der Saison.  

Ende Mai 2015 gewannen die Würzburger Kickers die Meisterschaft und die Relegation gegen den 1. FC Saarbrücken. Das Auswärtsspiel gewannen die Kickers souverän mit 0:1. Das Heimspiel war an Spannung nicht zu übertreffen, denn nach einem Gegentor kam es zum packenden Elfmeterschießen. Die Kickers machten den Aufstieg in die 3. Liga mit einem 6:5 perfekt.

 

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